Den Freiburger OB-Kandidat*innen auf den Zahn gefühlt
Ein warmer Freitagabend im April – eigentlich kein klassischer Termin für eine dreistündige Austauschveranstaltung mit Oberbürgermeisterkandidat*innen. Und doch war die Mensa der Weiherhof-Grundschule an diesem Abend gut gefüllt. Viele waren neugierig auf das besondere Format des Vereins AllWeDo, das nicht die Kandidierenden, sondern vor allem die Bürger*innen in den Mittelpunkt stellte.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der anwesenden Kandidierenden ging es direkt los: An den Tischen sammelten die Teilnehmenden ihre Ideen zur Stärkung der lokalen Demokratie. Die Kandidat*innen Florian Braune, Martin Horn (Amtsinhaber), Dejan Mihajlović, Monika Stein und Achim Wiehle hörten zu und gaben das Gehörte anschließend in eigenen Worten wieder. So entstand ein echter Resonanzraum für die Anliegen und Vorschläge der Bürger*innen.
Die Vielfalt der Ideen war groß – von der „Eckkneipe 2.0“ als Ort für offenen Austausch bis hin zu neuen Freiburger Friedensgesprächen. Viele Vorschläge verband ein gemeinsamer Wunsch: wieder öfter unterschiedliche Meinungen und Menschen ins Gespräch zu bringen – auch in einer lebendigen und vielfältigen Stadt wie Freiburg.
Nach einer kurzen Pause präsentierten dann die Kandidierenden eigene Ideen zur Demokratiestärkung. In der zweiten Runde wurden diese von den Teilnehmenden diskutiert, weiterentwickelt oder auch kritisch hinterfragt. Es entstand eine kleine Projektschmiede, in der Ideen gemeinsam geschärft wurden. 
Zum Abschluss gab es viel positives Feedback für das Format – und zugleich den Wunsch nach weiteren mutigen Ansätzen für eine starke Demokratie. Klar wurde an diesem Abend vor allem eines: Beteiligung lebt davon, dass Menschen ihre Ideen einbringen.
Wer weiß – vielleicht wird eine der Ideen schon bald im Freiburger Rathaus weitergedacht.
